25 Jahre Erfahrung im Bau von Traglufthallen

Wir kennen beide Technologien aus eigener Praxis — nicht aus Katalogen.

Luftaufnahme einer CENTAURY+ Traglufthalle in Kaunas

Vom Seilnetz zur Doppelmembran

Im Jahr 2001 begannen wir mit dem Bau von Seilnetz-Traglufthallen. Wir entwickelten unsere eigene Software zur Berechnung von Seilnetzen und Membranzuschnitten. Fertigung, Installation und Wartung — alles aus einer Hand.

Nach Jahren praktischer Erfahrung erkannten wir die Grenzen der Seilnetz-Technologie aus erster Hand: schlechte Isolierung, Kondenswasser, das auf Spielflächen tropft, Sandsackverankerung, die bei Stürmen versagte. 2012 trafen wir die Entscheidung, vollständig auf die Doppelmembran-Bauweise umzusteigen.

Wir würden nie zurückgehen. Die Doppelmembran-Technologie ist in jedem Parameter überlegen, der für den Betreiber zählt.

Warum die Doppelmembran alles verändert

Der Unterschied zwischen einer Doppelmembran- und einer Seilnetz-Halle ist kein Marketing — es ist Physik. Alles ergibt sich aus der Konstruktion der Hülle.

Innenansicht einer CENTAURY+ Doppelmembran-Traglufthalle mit Tennisplätzen

So funktioniert es

Die äußere Tragmembran und die innere Membran sind miteinander verschweißt und bilden einen aktiv belüfteten 300-mm-Luftspalt zwischen beiden Schichten.

Luft ist ein hervorragender Isolator (λ ≈ 0,025 W/m·K). Dieser 300-mm-Spalt bietet einen Wärmewiderstand vergleichbar mit Standard-Gebäudedämmung — etwas, das eine 2 cm dicke Noppenfolie an einer Seilnetz-Halle nicht leisten kann.

  • Praktischer U-Wert (gemessen): 2,1–3,0 W/m²K (Doppelmembran) vs. 4–6 W/m²K (Seilnetz)
  • Ergebnis: Über 30 % niedrigere Heizkosten — verifiziert an realen Projekten

Keine Kondensation

In Seilnetz-Hallen wölbt sich die Membran zwischen den Netzöffnungen zu „Kissen". Das Stahlseil liegt am tiefsten Punkt jedes Kissens — und bildet eine Wärmebrücke. Das Kondenswasser kann nur nach unten tropfen — direkt auf die Spielfläche.

Bei unserer Doppelmembran bleibt die Innenmembran nahe der Raumlufttemperatur — Kondensation tritt praktisch nicht auf.

Schnee- & Sturmsicherheit

Seilnetz-Hallen haben ein ernstes Schneeproblem. Schnee verfängt sich in den Netzöffnungen und rutscht nicht ab. Bei einem maximalen Druck von 300 Pa (~30 kg/m²) kann angesammelter Schnee die Halle zu Boden drücken. Die Membran wird nur durch Sandsäcke gehalten — eine Schwachstelle und Wind gelangt unter die Halle, die zusammenbrechen kann.

Unsere glatte Doppelmembran lässt Schnee leicht abrutschen und kann zur Unterstützung vibriert werden. Die Membran ist direkt mit Stangen oder einem Klemmrahmen am gesamten Umfang verankert. Keine Sandsäcke, keine Schwachstellen.

Intelligente Druckregelung

Ein Anemometer misst kontinuierlich die Windgeschwindigkeit. Bei Böen über 30 km/h erhöht das Steuerungssystem automatisch den Innendruck auf bis zu 300 Pa und versteift damit aktiv die gesamte Struktur.

Die Reaktion erfolgt sofort. Ein Diesel-Reservelüftungsgerät hält die Halle auch bei Stromausfällen aufgeblasen.

Zahlen, die zählen

Fußballtraining in einer CENTAURY+ Traglufthalle in Kaunas
Membranlebensdauer20–30 Jahre
Temperaturbereich-30°C bis +70°C
BrandklassifizierungB-s2, d0 (EN 13501-1)
Heizersparnis vs. Seilnetz> 30 %
Erstinstallation3–5 Tage
Saisonaler Auf-/Abbau1 Tag
KonformitätEN 13782:2015, CE
Membrangarantie5–10+ Jahre

Materialien von Herstellern aus Deutschland, Österreich und Italien. Alle Nähte werden durch Hochfrequenzschweißen für luftdichte Verbindungen gefertigt.

Nach dem Kauf

Wir unterstützen und beraten Sie auch Jahre nach der Lieferung. Unser Steuerungssystem erfasst Sensordaten in Echtzeit — wir können Probleme aus der Ferne diagnostizieren, die Daten Ihrer Halle lesen wie Sie ein Buch lesen, und Sie ohne langwierige Gespräche zur Lösung führen.

Wir aktualisieren kontinuierlich unsere Steuerungssoftware und machen sie jedes Jahr besser. Wenn Sie mit uns arbeiten, wird Ihre Halle mit der Zeit immer besser.